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Katja Fischer: Vorurteile gegenüber
schwarzen Menschen in Deutschland: Einflüsse von
Mortalitätssalienz und Autoritarismus
Zusammenfassung
Ausgehend von der Annahme, dass Mortalitätssalienz das
Bedürfnis nach Validierung des eigenen Weltbildes über die
Abwertung von Outgroups im Vergleich zur Ingroup steigert, war es Ziel
dieser Studie zu untersuchen, ob sich dieser Effekt auch im Hinblick
auf implizite Vorurteile und die Gruppe schwarzer Menschen in
Deutschland zeigt. Auch der Einfluss der Autoritarismusneigung sollte
untersucht werden. 81 Probandinnen bearbeiteten hierzu eine kurze
Autoritarismusskala und wurden den experimentellen Bedingungen mit
beziehungsweise ohne Mortalitätssalienz randomisiert zugeordnet.
Danach wurden die Probandinnen gebeten, an einer angeblichen zweiten
Studie teilzunehmen, die der Erhebung der abhängigen Variablen
diente. Die Probandinnen bearbeiteten die IAT, die Subtle and Blatant
Prejudice Skalen sowie die Attitudes Toward Blacks Skala. Nach dem Ende
der Studie wurden erhoben, ob die Probandinnen nach einem Hinweis der
Versuchsleiterin eine Broschüre einer Antidiskriminierungskampagne
mitnahmen. Es konnte gezeigt werden, dass Mortalitätssalienz
anscheinend autoritäre Prädispositionen aktivierit und
über diese Aktivierung zu stärkeren negativen impliziten
Assoziationen zu schwarzen Menschen führt. Effekte auf explizite
Vorurteile wurden nur für die Autoritarismusneigung gefunden.
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