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Meike Heier:
Geschlechtsspezifische Einflüsse des Kommunikationsverhaltens auf
die Kohäsion im Mannschaftssport - Eine Empirische untersuchung
Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Fragestellung, inwiefern sich
geschlechtsspezifisches Kommunikationsverhalten unterschiedlich auf die verschie-
denen Komponenten der Kohäsion im Mannschaftssport auswirkt. Insgesamt 4.338
Sportler nahmen an der zugrunde liegenden Online-Befragung teil. Der Mainzer
Fragebogen zur Atmosphäre in Sportmannschaften (MaFAS) dient als Instrument zur
Erfassung der Gruppenkohäsion, eine übersetzte Form der Scale for Effective
Communication in Team Sports (SECTS) zu jener der Teamkommunikation.
Es konnte gezeigt werden, dass weibliche und männliche Mannschaftssportler sowohl
unterschiedlich kommunizieren als auch verschiedene Ausprägungen der Kohäsion
angeben. Es besteht ein geschlechterunabhängiger positiver Einfluss der Anwendung
positiver Kommunikationsstrategien auf die Subskalen der Kohäsion. Ein besonders
hoher Anteil an der Varianzaufklärung ergibt sich dabei für die Subskala group
Integration - task. Die Anwendung der negativen Kommunikationsstrategie wirkt sich
sowohl bei Frauen als auch bei Männern zumindest tendenziell negativ auf die
Kohäsion aus. Die eindeutige Interpretation der Ergebnisse wird durch methodische
Probleme mit der übersetzten Form des SECTS erschwert.
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